Nasen im Zürichsee - Medienmitteilung

Sehr geehrte Fischer


Im Zürichsee werden seit einigen Monaten vereinzelt Nasen gefangen. Dies ist sehr erfreulich und seit vielen Jahren nicht mehr vorgekommen. Nasen sind gemäss Bundesgesetz vom Aussterben bedroht; im Zürichseesystem galt sie als verschollen.

Im Sinne einer Vorinformation überlassen wir Ihnen als Angel- und Berufsfischervertreter im Anhang eine Pressemeldung, welche Anfang nächste Woche veröffentlicht werden soll. Bitte leiten sie dies Meldung an ihre Seevereine weiter.


Um die Nase im Zürich- und Walensee wieder heimisch zu machen, hat das Fischereikonkordat seit 2016 jährlich viele tausend autochthone Nasen-Sömmerlinge in revitalisierten Strecken im Linthkanal und rechten Linth-Hintergraben ausgesetzt. Es ist zu vermuten, dass die nun vereinzelt wieder festgestellten Nasen von diesen Besätzen abstammen. Um dies zu überprüfen sind wir auch auf die Hilfe der Fischer angewiesen.


Nasen sind langsam wachsende Fische. Sie werden frühestens mit 4-5 Jahren geschlechtsreif und steigen zur Fortpflanzung in Fliessgewässer ein, wo sie in Gruppen auf Kiesgrund laichen. Es könnte also im kommenden Frühjahr sein, dass sich Adultnasen erstmals auf Laichplätzen einfinden. Sie stehen im Fliessgewässer vielfach zusammen mit den Alets – die Nasen sind jedoch etwas schlanker, meist heller und anhand der roten Flossen für ein geschultes Auge erkennbar.


Wir bitten Sie inskünftig etwas verstärkt auf mögliche Nasen zu achten.


Fänge oder Sichtungen sollten bitte zeitnahe dem zuständigen kant. Fischereiaufseher oder den Fischereiverwaltungen gemeldet werden (im Idealfall mit Foto, Datum, Fangort und geschätzter Länge). Gefangene Nasen sind möglichst schonend zu behandeln und wieder frei zu lassen.


Wir bedanken uns für Ihre Mitarbeit.



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